Die ganze Kaiserstraße muss es sein!

Bürgerverein Altstadt fordert, auch die östliche Kaiserstraße aufzuwerten.

Das beauftragte Büro für die Planung der Kaiserstraße hat etliche Vorstellungen und auch Proben für den Bodenbelag und die Möblierung der zentralen Straße Karlsruhes vorgelegt.

Dem Bürgerverein Altstadt (BVA) ist aufgefallen, dass sich die Planungsaktivitäten für die Kaiserstraße auf die Teilstrecke zwischen Mühlburger Tor und Fritz-Erler-Straße, z. T. auch nur bis zum östlichen Rand des Marktplatzes beschränken. Dagegen wehrt sich der BVA mit aller Entschiedenheit.

Der BVA ist in Sorge, dass der östliche Teil der Kaiserstraße leer ausgeht. Wie soll die Kaiserstraße einschließlich Marktplatz nach der Fertigstellung der U-Strab hergerichtet werden – und zwar auf ganzer Länge zwischen Mühlburger Tor und Durlacher Tor? Das war der Gegenstand des Gestaltungswettbewerbs der Stadt im Jahr 2010.

Dem BVA ist bewusst, dass die östliche Kaiserstraße zwischen Berliner Platz und Durlacher Tor eine harte Herausforderung für die Planer darstellt: Gleise, Autofahrspuren und Parkierungsstreifen lassen wenig Raum für die Fußgänger und schon gar nicht für größere Pflanzflächen. Es müssen besondere, außergewöhnliche Ideen entwickelt werden. Die Kreativität der Planer ist hier mehr als bei den anderen Kaiserstraßen-Abschnitten gefordert.

Der Bürgerverein fordert – übrigens in Übereinstimmung mit den Fraktionen des Gemeinderates – mit dieser Planung sofort zu beginnen.